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Gemischte Fotos der letzten Tage

Hier sehen Sie ein paar gemischte Fotos der heimischen Tierwelt, die ich am Martinsweiher, bei Amöneburg und bei Rauschenberg gemacht habe. Die Fotos zeigen Rehwild bei Amöneburg und Rauschenberg. Wobei ein Bock nur eine Gehörnstange trägt. Am Martinsweiher bei Niederwalgern konnte ich Zwergtaucher, Blässhühner,Buchfink , Goldammer, Flussregenpfeifer,Schwäne, und Kormorane fotografieren. Den Weißstorch im Flug an der Arlle bei Roßdorf.

Wer immer diese "Hinweise" aufgehängt hat, ich gebe ihm Recht

Gestern und heute fand ich zwei solcher Plakate direkt an der heiligen Eiche und auf dem "Gedinner". Da geht jemand mit offenen Augen durch die Natur und möchte durch solche Plakate aufrütteln. Ich weiß zwar nicht wer die Schilder aufgehängt hat, aber ich gebe ihm , oder ihr, vollkommen recht. Immer mehr ist zu beobachten, daß Hecken und ganze Feldwegraine gemulcht werden  und somit die Brutplätze für die verschiedensten Vogelarten , wie zum Beispiel das sehr selten gewordene Rebhuhn, komplett vernichtet werden. Das kann es ja wohl nicht sein. Im letzten Jahr wurde sogar während der Brutzeit eine ganze Hecke, von der heiligen Eiche bis zur Halsdorfer Grenze plattgemacht, obwohl dort nachweislich mindestens zwei sehr seltene Neuntöterpaare, Dorngrasmücken, Goldammern u.v.m. brüteten. Da trifft der untere Teil des Textes auf dem Plakat zu " denn sie wissen nicht was sie tun. Wenn das so weiter geht, dann wird bald aus dem Premiumwanderweg Panoramaweg , ein Naturleerpfad , der so leer sein wird, daß man keinen Vogel singen hört, keinen Schmetterling flattern und keine Feldhasen mehr laufen sieht. Aber dann wird es zu spät sein.

Neu aufgestellter  Storchenmast im Arzbachtal ist ein voller Erfolg

Der vom Nabu OG.Kirchhain, Anfang März aufgestellte Brutmast , im Arzbachtal, zwischen Großseelheim und Schröck, war ein voller Erfolg. Denn schon nach etwa vier Wochen, fühlte sich ein Storchenpaar von dem Neubau so angezogen, dass sie sich sogleich darauf paarten. Nun wollen wir hoffen, daß sich die Beiden dort wohl fühlen und auch hoffentlich eine Brut großziehen. An diesem Projekt kann man auch sehen, daß es nur ein paar Leute, etwas Zeit und guten Willen braucht, um aktiv den Störchen zu helfen. Näheres dazu finden Sie hier. Infos über die Störche im Landkreis Marburg- Biedenkopf finden Sie hier.

Renovierung des Storchenmastes im Wohratal bei Ernsthausen

Die vier Sanierer des Storchennestes im Wohratal, v.l.n.r. Walter Müller, Herrmann Kuhn, Hilmar Schleiter und Initiator Konrad Weisheit.

Nachdem am 23.2.2013 ein Storchenmast, durch die Initiative von Hans-Jörg Hellwig, auf dem Acker von Konrad Weisheit, im Wohratal errichtet wurde, bedurfte es dringend einer Sanierung, des doch durch Wind und Wetter, stark in Mitleidenschaft gezogenen Nestes. Nachdem schon elf Tage nach der Errichtung des Mastes im Jahre 2013, der erste Storch darauf zu sehen war, war man sich sicher, dass das Projekt ein voller Erfolg werden würde. Das war Anfangs auch so, denn ein Storchenpaar brütete 2013 darauf. Aus unerklärlichen Gründen, vielleicht aber auch weil der männliche Storch zu jung war, gaben sie die Brut auf. In den folgenden Jahren wurde zwar immer wieder mal ein Storch auf dem Masten gesehen, jedoch erfolgte keine Brut. Deshalb machten sich, auf Anregung von Konrad Weisheit, der schon bereits im Vorfeld für das Baumaterial , in Form von Weidenruten gesorgt hatte, vier Ernsthäuser Storchenliebhaber daran, das Nest zu renovieren. Nachdem das Gerüst von Hilmar Schleiter auf das Gespann von Konrad Weisheit aufgeladen war, ging die Arbeit sogleich vor Ort los und da mit Hilmar Schleiter und Herrmann Kuhn zwei erfahrene Gerüstbauer dabei waren, ging die Arbeit schnell voran, sodass ich selbst nur für das "Bodenpersonal" und für´s fotografieren zuständig war. Nachdem die Männer das Gerüst zügig gestellt hatten, gab es eine Überraschung am Himmel zu sehen. Denn drei Weißstörche flogen fast über den Brutmasten und drehten aber leider Richtung Ernsthausen ab. Konrad Weisheit winkte den Dreien noch zu, sie mögen doch herkommen , aber diesen Gefallen taten sie ihm nicht. Hilmar Schleiter fuhr danach mit seinem PKW nach Ernsthausen um das benötigte Baumaterial zu holen. Er kam wieder mit einem Dachgepäckträger voller Weidenruten, die sogleich an Ort und Stelle verarbeitet wurden. Wobei Walter Müller durch festtreten des Nistmaterials, der erste "Ernsthäuser Storch", im frisch renovierten Nest war. Es wurden noch ein paar weiße Farbspritzer rundherum verteilt, um den zukünftigen Bewohnern vorzugaukeln, dass das Nest schon einmal bewohnt war und es somit attraktiver für Störche zu machen. Es bleibt die Hoffnung, dass durch die Arbeit von den Storchenliebhabern, Konrad Weisheit, Walter Müller, Herrmann Kuhn und Hillmar Schleiter, doch noch vielleicht in diesem Jahr ein Storchenpaar im Wohratal brütet. Man sieht an dieser Aktion, zu der es nicht viel mehr, wie eine Absprache,Material und guten Willen benötigt, dass man in kürzester Zeit den Weißstörchen im Wohratal helfen und vielleicht sogar zueinem Bruterfolg beitragen  kann. Konrad Weisheit hat übrigens auch in ausreichendem Abstand zum Storchennest, eine schöne "Storchenbank", sowie eine Infotafel errichtet, sodass dieser schöne , ruhige Platz an der Wohra auch von vielen Radfahrern und Spapziergängern zur Rast genutzt wird. Sollte sich demnächst ein Storch auf dem Masten blicken lassen, so bitte ich um ausreichend  Ruhe, Abstand und Hunde angeleint zu lassen. Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg und bedanke mich bei den vier "Ernsthäuser " Störchen.

Silberreiher im Flug

Silberreiher fliegt über das Ohmtal.

Rehwild bei Amöneburg

Diesen Sprung Rehwild konnte ich unterhalb von Amöneburg fotografieren.

Nach zwei Wochen habe ich die Sumpfohreule wieder gesehen

Seit zwei Wochen habe die Sumpfohreule nicht mehr gesehen. Am 3.März war sie wieder da. Fragt sich nur , ob sie tatsächlich in der Gegend bleibt. Aber ich denke, sobald die Temperaturen steigen wird  sie weiterziehen.

Endlich konnte ich ein Steinkauzpaar fotografieren

Seit längerer Zeit beobachte ich ab und zu mal ein Steinkauzpaar. Nur konnte ich leider immer nur einen, dieser schönen Vögel ablichten. Nun ist es mir gelungen, einmal beide Käuze zusammen zu fotografieren. Wobei der kleinere der Vögel das Männchen ist.

Wildschweinrotte am hellichten Tag beobachtet

Heute war ich wieder einmal unterwegs um ein paar Fotos zu machen. Nachdem ich zwei Feldhasen vor die Linse bekommen hatte, fuhr ich weiter durch die Landschaft. Auf einmal sah ich in weiter Ferne etwas dunkles auf einer Wiese. Zuerst dachte ich an einen Hund, aber das Fernglas bestätigte mir, daß es ein Wildschwein war, daß auf einer Wiese nach Nahrung suchte. Da sich das Ganze hinter einem Hügel abspielte, verlor ich es aus den Augen. Aber nachdem ich mit dem Fernglas das angrenzende Waldstück absuchte, sah ich es wieder und beobachtete es eine zeitlang. Dann tauchten plötzlich nach und nach sechs oder sieben Frischlinge auf, die sich dann, nachdem die Mutter das "Bett" gemacht hatte, zusammenkuschelten und einen Mittagsschlaf hielten. Sie wechselten sich nach einer gewissen Zeit ab und wer innen lag, musste dann nach aussen. Für mich war es eine tolle Beobachtung, zwar mit eiskalten Händen, aber ein paar schönen Fotos, die leider nicht eine besondere Qualität aufweisen, denn die Entfernung lag etwa bei 200 Metern und das Wetter war trübe und dunstig.

Heute habe ich die Sumpfohreule mit Partner beobachtet

Sumpfohreule auf einem gepflügten Acker

Die beiden Sumpfohreulen suchen Deckung im Bewuchs des Ackers. Den Partner bemerkte ich erst, als er mir durch Das Bild flog, als ich die erste fotografieren wollte.

Innerhalb einer Woche konnte gleich zweimal eine sehr seltene Sumpfohreule fotografieren

Heute war ich wieder einmal unterwegs, dieses mal mit meinem Schwager, um zusammen ein paar Fotos zu machen.Ich hatte meinem Schwager erzählt, dass ich vor ein paar Tagen, die sehr seltene Sumpfohreule fotografieren konnte.Und weil wir gerade in der Nähe waren, wollte ich meinem Schwager die Stelle zeigen, wo ich die Sumpfohreule beobachtet und fotografiert hatte. Keiner von uns dachte daran, die Sumpfohreule heute zu Gesicht zu bekommen. Als wir dann etwa in diesem Gebiet waren, flog plötzlich etwa 3-4 Meter neben mir etwas auf. Wir waren total überrascht und erkannten aber sofort, dass es sich um eine Sumpfohreule handelt. Zu unserem Glück landete sie etwa 100 Meter von uns, auf einem gepflügten Acker und wir konnten, trotz der Entfernung und des trüben Wetters, ein paar Fotos von ihr machen. Aber nach einiger Zeit, kamen Spaziergänger auf dem ausgebauten Feldweg daher und die Eule flog auf. Da sie von den Fußgängern weg und um uns herum flog, gelangen mir noch ein paar schöne Fotos der Eule im Flug. Für uns war es wieder einmal eine tolle Beobachtung, dieses sehr seltenen Vogels.Ich habe hier mal ein paar Fotos der Eule, in verschiedenen Positionen zum dokumentieren eingestellt.

Heute konnte ich die hier ganz seltene Sumpfohreule fotografieren

Heute war ich mal wieder unterwegs um Fotos von den verschiedensten Wildtieren und Vögeln zu machen. Dabei konnte ich in großer Entfernung, am hellichten Tag, eine Eule fotografieren. Sie war etwas kleiner als ein Bussard, von unten sehr hell und landete etwa 150 Meter von mir im Gras. Die Sumpfohreule kommt in unserer Gegend nur noch ganz selten vor und es war ein "Glückstreffer", daß ich sie gesehen habe und dazu auch noch fotografieren konnte. Wie der Name schon sagt, liebt die Sumpfohreule, Sümpfe , feuchte Wiesen und Feuchtgebiete allgemein. Sie lebt in offenen Landschaften, aber diese müssen ihr auch genügend Deckung bieten. Leider werden diese Gebiete immer seltener. Da die Sumpfohreule auch tagaktiv ist, hatte ich das seltene Glück, sie zu beobachten und zu fotografieren.

Der Feldhase wird auch immer seltener

Der Feldhase wird leider immer seltener. Durch die intensive Landwirtschaft, sowie die aufgeräumte Feldflur wird "Meister Lampe" zunehmend die Lebensgrundlage genommen. Auch werden die Feldwegränder, Feldraine und Hecken in den letzten Jahren, von Landwirten und der Gemeinde viel zu oft gemulcht, sodaß die Vegetation kaum eine Chance hat sich zu erholen. Es ist sehr schade, daß sich diese Entwicklung, auch zum Nachteil von Rebhuhn, Fasan, Lerche und vielen weiteren Bodenbrütern  fortsetzt.

So sieht das Ergebnis aus, wenn die Gemeinde die Ränder und Raine der Feldwege mulcht. Wo findet denn da noch ein Wildtier Deckung. Das war einmal eine, von vielen schönen Himbeer und Brombeerhecken, die leider dem Mulcher zum Opfer fielen. Schade.

Seltene Fotos von Bekassinen im Schnee

Diese seltenen Bekassinen (ca. 30-40 Vögel), konnte ich in einem Schutzgebiet, im Landkreis Marburg -Biedenkopf fotografieren. Es handelt sich hierbei wahrscheinlich um Durchzieher.

Storchenpaar hat in Amöneburg-Mardorf schon den Brutmasten besetzt

Der Brutmasten in Amöneburg-Mardorf ist schon von einem Storchenpaar besetzt. Es handelt sich aber nicht um das Brutpaar von 2017. Wenn dieses Paar zurück kehrt wird wohl wieder ein Kampf um dass Nest entbrennen.

Heute hat mich Meister Adebar ganz schön verarscht

Heute Nachmittag bin ich bei schönstem Wetter, an der Radehäuser Lache, einem Vogelschutzgebiet, unterhalb von Amöneburg vorbei gefahren und dachte, ich traue meinen Augen nicht. Auf einem hohen Strommasten, auf dem im letzten Jahr Störche brüteteten, sah ich zwei Störche stehen und ich dachte, daß sie sehr früh zurück gekommen sind, zumal unten auf einem gewöhnlichen Storchenmasten, auch zwei Störche standen. Also wurden beide fotografiert, damit ich was zum dokumentieren hatte. Der Stromversorger hatte über Winter die Storchennester aus statischen Gründen entfernt, aber es wurde  hierfür Ersatz geschaffen. Und so dachte ich, daß die Arbeit der Nestentfernung,in großer Höhe, umsonst war, denn es waren ja schon wieder zwei Störche da, um ein neues  Nest zu bauen. Beim Auswerten der Fotos, die ich auf große Entfernung gemacht hatte, sah ich dann meinen Irrtum, denn der Stromversorger hatte zwei künstliche Störche auf die Masten geschraubt, die so täuschend ähnlich aussahen. daß ich bestimmt nicht der einzige war und bin, der darauf hereingefallen ist.Wahrscheinlich sollen die beiden künstlichen, die anderen Störche von bebauen der Strommasten abhalten und vortäuschen, daß die Masten schon besetzt sind. Ich freue mich schon jetzt , wenn die Revierkämpfe der echten, mit den künstlichen Störchen beginnen werden. Auf jeden Fall musste ich, sowie mein Beifahrer, herzlich über meinen Irrtum lachen.

Die Wasseramseln werden schon bald zu balzen beginnen

Die Wasseramsel gehört zu den ersten Singvögeln im Jahr, die mit dem Brutgeschäft anfangen. Oben ist ein Paar an der Ohm zu sehen, das schon bald zu balzen beginnen wird. Auf dem unteren Foto schaut eine Wasseramsel von einem Stein ins Wasser, um dort ihre Nahrung, schwimmend und tauchend zu erbeuten.

Steinkauz beobachtet mich ganz genau

Dieser Steinkauz beobachtete mich ganz genau von seinem Ausguck, auf einem alten Apfelbaum, in dem er in einem Astloch eine Bruthöhle hat. Alte Obstbäume, z.B. Apfelbäume sind für den Steinkauz überlebenswichtig und sollten daher nicht gefällt werden, denn sie bieten auch einer Vielzahl von anderen Lebewesen Unterschlupf.

Kraniche rasten bei Kleinseelheim

Insgesamt etwa 200 Kraniche machten am 27.12.2017 ,in der Nähe von Kleinseelheim Rast und suchten auf abgeernteten Maisäckern nach Nahrung, die sie dringend als Energie, für den Weiterflug Richtung Süden brauchen werden.

Noch immer halten sich ein paar Weißstörche im Ohmtal auf

Dieses Weißstorchenpaar ist immer wieder rund um Amöneburg, und im Ohmtal zu sehen. Einer der beiden ist beringt und trägt die Ringnummer DER AH 410. Es handelt sich also um den Vogel, der 2017 auf dem Schornstein in Rauischholzhausen gebrütet hat. In letzter Zeit kommt es immer wieder vor, daß Weißstörche hier überwintern, solange es die Bedingungen zulassen.

Das Rehwild hat schon das graubraune Winterfell

Der Bock und die Ricke haben schon ihr graubraunes Winterfell und sind so für den kommenden Winter gerüstet, zumal sie sehr gut im Futter stehen.

Noch sind ein paar Rotmilane am Himmel zu sehen

Noch immer sind ein paar Rotmilane im Landkreis Marburg-Biedenkopf zu sehen. Aber auch diese werden vorraussichtlich in den nächste Tagen, genau wie die anderen, die man zusammen in Gruppen von ca. 20 Vögeln und mehr, am Himmel und auf Bäumen beobachten konnte, in den Süden ziehen.

Der Eichelhäher sammelt im Herbst die Früchte der Eichen

Der Eichelhäher ist im Herbst fleissig unterwegs, um Eicheln für seinen Wintervorrat zu sammeln und zu verstecken. Da er aber nicht alle wiederfindet, pflanzt er ganz nebenbei ein paar Eichen und trägt so zum Fortbestand seiner Lieblingsnahrung bei. Dieser hier hatte es allerdings auf Maiskörner, die auf einem abgeernteten Acker zu finden waren, abgesehen.

Auf dem Sprung

So fängt ein geschickter Rotfuchs Mäuse

Mein Freund, der Grünspecht

Diesen Grünspecht konnte ich bei Rauschenberg- Wolfskaute, am 3.10.2017 , auf einem Obstbaum fotografieren.

Jetzt sind sie wieder unterwegs, die Eichelhäher

Zur Zeit sind die Eichelhäher wieder unterwegs und sammeln Eicheln für den Winter. Dieses Exemplar konnte ich bei Niederwalgern fotografieren, leider nicht mit Eichen im Schnabel.

Turmfalke hält Umschau nach Beute

Der Turmfalke lauert von einem Weidepfosten, bei Rauschenberg-Wolfskaute auf Beute.

Rehkitz schaut mich interessiert an

Das Rehkitz lag etwa 12 Meter neben einem Feldweg auf einer Wiese und schaute mich lange an. Aber dann machte es sich doch langsam auf, um in einem Maisfeld zu verschwinden.

Rotfuchs beobachtet mich aus der Deckung heraus

Dieser Rotfuchs war ebenso überrascht, wie auch ich, als wir uns hinter der "heiligen Eiche" bei Rauschenberg gegenüber standen. Leider kam er nicht aus der Deckung und verschwand nach vier Fotos in einem Maisfeld.

Was mir alles so über den Weg läuft und fliegt

Bei meinen fast täglichen Ausflügen in die Natur begegnen mir immer wieder schöne Fotomotive, von denen nur aufmerksame Spaziergänger etwas zu sehen bekommem. Wie zum Beispiel, die Kreuzspinne. Die rote Vierfleckkreuzspinne, oder den Frosch, der gut getarnt, ganz ruhig, im Irrbächer Teich, bei Rauschenberg liegt. Wenn man genau hinschaut kann man dort  auch einige Libellenarten beobachten. Nicht zu übersehen und zu überhören, sind der Mäusebussard, sowie der Turmfalke, die auf der Jagd nach Beute im Rüttelflug oder beim kreisen in der Luft zu beobachten sind. Es gibt so viel zu sehen, wenn man mit offenen Augen durch die Natur geht, aber es fällt mir leider auch zunehmend auf, daß die Insekten und Vogelpopulation zurückgeht. Das sollte uns zu denken geben, damit wir auch noch in einigen Jahren die Schönheit und Vielfältigkeit der Natur bewundern können.

Die seltene Wasseramsel war nicht einfach zu fotografieren

Heute war ich wieder mit dem Fahrrad unterwegs , an der Ohm bei Kirchhain und hatte eigentlich nicht damit gerechnet, dass ich außer den üblichen Schwänen, noch irgendetwas vor die Kamera zu bekommen. Zumal ich in meiner leuchtenden Fahrradkleidung, schon Kilometerweit zu sehen war. Aber ich hatte dann doch noch einmal Gelegenheit eine Wasseramsel, die mich nicht gesehen hatte zu fotografieren. Also schnell anhalten, Handschuhe aus, Satteltasche auf, Kamera raus und schön ruhig verhalten. Mein Glück war, dass ein Baum zwischen dem Vogel und mir war und sie mich so nicht sehen konnte.. Also musste ich mir zwischen den vielen Blättern des Baumes, eine kleine Lücke suchen, durch die ich fotografieren konnte. Das erwies sich als sehr schwierig, denn die Lücke war sehr klein und der Wind blies die Blätter kräftig hin und her, sodass ich Schwierigkeiten hatte, die Fotos scharf zu bekommen. Aber wie immer zahlte sich meine Geduld aus und ich konnte noch ein paar schöne Fotos, die sogar zum Teil einen natürlichen Rahmen, durch die Blätter hatten, machen. Ich habe hier einige Fotos im Original, sowie ein paar Ausschnitte von dem doch eher seltenen Vogel gemacht. Also nicht wundern, wenn sich einige Fotos ähneln.

Kleine Welt ganz groß. Makros vom "großen Heupferd"

Das große Heupferd war kaum zwischen den Brennnesseln zu entdecken. Erst nachdem es aufflog, war es nach der Landung einigermassen zu sehen. Und ich muss sagen, es war ein nicht ganz so williges Fotomodell. Sodass ich zu einem Trick greifen musste und ihm einen langen Grashalm hinhielt, an dem es dann aus den Brennnesseln herausgrabbelte. Dann konnte erst mein Fotokollege Michael Blauschies und danach auch ich, noch ein paar Fotos von dem fliegenden Krabbeltier  machen.

Mit dem Fahrrad auf Makrotour

Heute war ich wieder einmal mit dem Fahrrad unterwegs und hatte deshalb nur meine kleine Kamera dabei. An einem Feldweg entdeckte ich ein paar Diesteln, die bei dem warmen Wetter, mit sehr vielen, unterschiedlichen Insekten besetzt waren.Und da sich meine anderen Motive bei der Hitze verkrümelt hatten, machte ich ein paar Makroaufnahmen von den summenden und brummenden Gesellen auf den Diesteln. Auch war es sehr interessant, diesen kleinen "Mikrokosmos" zu beobachten und das Miteinander, der unterschiedlichsten Insekten zu bestaunen. Für mich war es wieder einmal eine tolle Beobachtung, in dieser kleinen, interessanten Welt, an der viele Leute einfach vorüber gehen, ohne zu sehen, was ihnen da entgeht.

Erneuter Besuch eines Schwarzstorches im Wohratal

Schwarzstorch ruht auf einer Kiefer in der "Burgholzerwand"

Graureiher und Schwarzstorch auf einer Wiese im Wohratal

Seltener Besuch im Wohratal

Heute Nachmittag bekam ich einen Telefonanruf von einem Bekannten, der mir sagte, daß er im Wohratal einen Schwarzstorch gesehen hätte, als er seinen Hund ausführte. Also bin ich bei strömendem Regen losgefahren und tatsächlich stand ein Schwarzstorch in einiger Entfernung auf einer Wiese. Eigentlich war er zu weit entfernt für gute Fotos, zumal bei dem schlechten Wetter. Aber allein die Beobachtung machte mir Freude und die Fotos wollte ich eigentlich nur zum dokumentieren machen. Da der Schwarzstorch sehr selten bei uns zu sehen ist, machte ich dann doch noch ein paar Fotos mehr. Es war auch sehr schön zu beobachten, wie der Vogel langsam über die Wiese ging und immer wieder Beute machte. Auch vier Graureiher, die an einem, durch den Regen entsandenem künstlichen See nach Nahrung suchten, störten den Storch nicht und er ging wie selbstverständlich an ihnen vorüber.Für mich war es wieder einmal eine tolle Beobachtung mit diesem seltenen Vogel. Als ich gegen Abend noch einmal dort vorbeifuhr, war er immer noch auf der Wiese, sodass ich mir vornahm, ihn morgen, bei hoffentlich besserem Wetter nochmal zu fotografieren.

Alte Obstbäume sind für das Überleben des Steinkauzes sehr wichtig

Nachdem ich gestern Abend eine weitere Nisthöhle mit Bewohner, in einem alten Apfelbaum entdeckt hatte, machte ich mich heute wieder, zu unterschiedlichen Tageszeiten, auf den Weg dorthin. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich der Bewohner der Höhle, als wenn er auf den Fototermin gewartet hätte. Also konnte ich gleich mit dem fotografieren loslegen. Allerdings hatte ich Gegenlicht und mußte blitzen. Aber das machte dem Steinkauz garnichts aus und ich konnte eine ganze Reihe schöner Fotos von ihm machen. Dann ließ ich ihn in Ruhe und bin ein paar Stunden später wieder hingefahren. Da hatte er im dunklen Blätterdach des Apfelbaumes gesessen, sodass ich ihn kaum entdecken konnte. Ausserdem waren immer wieder Blätter , die sich im Wind bewegten, im Weg. Aber manchmal konnte ich zwischen den Blättern "durchschiessen" und es gelangen mir doch noch einige Fotos und ich fuhr wieder weiter. Als ich gegen Abend wieder kam, saß der Kauz wunderbar für ein Foto, völlig frei in der Abendsonne. Er ließ sich absolut nicht von mir stören, was wohl auch daran liegt, dass der Baum an einem oft befahrenen Feldweg steht, der auch von vielen Fußgängern und Radfahrern genutzt wird. Ausserdem befindet sich unter dem Baum eine Ruhebank, die auch hin und wieder von Wanderern genutzt wird. Da läßt sich der Kauz von einem Fotografen erst recht nicht stören. Gelernt habe ich daraus, wie wichtig alte Obstbäume für den Bestand des Steinkauzes sind und man sollte sie , wenn irgendmöglich erhalten. Der Steinkauz wird es danken. Für mich war es eine tolle Beobachtung mit vielen schönen Fotos.

Die bunten Flattermänner sind wieder unterwegs

Auch Rehe können fliegen

Dieses Reh flüchtete im Wohratal vor eienm Jogger

Ricke schaut neugierig aus dem Getreide

Diese Rohrweihe suchte heute über einem Getreidefeld bei Mardorf nach Beute

Rauchschwalbe wird im Flug gefüttert

Der Schwalbenschwanz wird auch immer seltener