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Storchenpaar ist wieder zurück in Erksdorf

Das Weißstorchenpaar vom letzten Jahr ist wieder zurück, auf seinem Brutmasten, im Naturschutzgebiet "Am Kreuzborn" in Erksdorf. Der männliche Vogel trägt die Ringnummer DER AK 343 und ist somit der gleiche wie im letzten Jahr. Das Weibchen ist unberingt. Obwohl noch ein zweiter Mast dort steht. auf dem sich andere Störche niederlassen wollten., wurden sie immer wieder von den "Hausherren" vertrieben. Erst kürzlich konnte ich beobachten, wie der männliche Storch, einen Eindringling, der vermutlich auf dem Masten bei Ernsthausen übernachtet hatte, vertrieben hat.

Graugänse beim Start

Diese startenden Graugänse konnte ich auf einem Acker beim Naturschutzgebiet "Am Kreuzborn" bei Erksdorf fotografieren.

Feldrehe bei Kleinseelheim

Das Rehwild ist in letzter Zeit wieder öfter in großen Sprüngen zu sehen. Diese gemischte Gesellschaft, konnte ich in der Nähe von Kleinseelheim fotografieren. 

Der so beliebte "Osterhase" , hat es zunehmend schwerer

Dem Feldhasen geht es nicht mehr so gut, denn man sieht ihn nur noch ganz selten. Sein Lebensraum wird immer weniger, genauso wie seine vielfältige Nahrung. Wenn diese Entwicklung so weitergeht, werden wir in ein paar Jahren, Ostern ohne den beliebten Osterhasen feiern müssen. Das wäre sehr schade für "Meister Lampe" und für uns Menschen.

Der Sperber schaut sich nach Beute um

Der Sperber hat jetzt freie Sicht auf seine Beute, denn die Hecke unter ihm wurde geschnitten. So hat er es leichter Beute zu finden, aber seine Beute, meistens Vögel, haben es schwerer sich vor ihm zu verstecken.

Auch den Feldhasen bekommt man nur noch sehr selten zu sehen

"Meister Lampe" , der Feldhase, ist auch nur noch sehr selten zu sehen, denn er findet kaum noch geeignetes Futter und Deckung, in der er seine Jungen ungestört großziehen kann. In der aufgeräumten Agralandschaft ist es schwer, Deckung zu finden. Auch werden immer noch viele Hecken geschnitten, oder gar ganz entfernt, damit die Maschinen fahren können, ohne Schaden zu nehmen. Das ist auf der einen Seite ja auch verständlich, denn die Landwirte müssen ja auch über die Runden kommen. Aber meistens ist es des Guten Zuviel. Auch werden unnötigerweise die Feldwege und Ränder gemulcht, da hat weder der Feldhase, noch ein Bodenbrüter, wie Rebhuhn, Lerche, Fasan, uvm. eine Chance seine Jungen großzuziehen. Ganz zu schweigen von den vielen Insekten, denen dadurch die Überwinterungsmöglichkeit genommen wird. Darüber sollte man sich mal ernsthaft Gedanken machen, bevor es zu spät für unsere heimische Natur ist.

Nur noch ganz selten ist das Rebhuhn zu sehen

Heute konnte ich, sehr zu meiner Freude, eine Kette Rebhühner fotografieren. Es waren elf oder zwölf Vögel. Genau konnte ich es nicht erkennen, denn in dem Raps hatten sie gute Deckung. Die Rebhühner haben es in den letzten Jahren immer schwerer, Nahrung und Deckung zu finden, denn in unserer modernen Agralandschaft, bleibt kaum noch Platz für diese schönen Vögel. Feldwege und deren Ränder werden unnötigerweise gemulcht, Hecken und Büsche werden entfernt und die Äcker werden gespritzt. So kann kein Rebhuhn , sowie auch andere Bodenbrüter, wie z.B. die Feldlerche, Fasan uvm.,  überleben. Auch zahlreichen Insekten und somit auch vielen Vögeln, wird die Nahrungsgrundlage entzogen. Es sind immer weniger Insekten, wie Schmetterlinge usw. zu sehen. Auch die Anzahl der Vögel ist stark zurück gegangen. Vor ein paar Jahren hat es noch überall gezwitschert und geträllert, aber heute ist es beängstigend still geworden. Darüber sollten wir uns mal Gedanken machen, denn es wäre schade, wenn so schöne Vögel, wie das Rebhuhn aussterben würde. Deswegen stelle ich die Fotos von heute ein, in der Hoffnung, dass es nicht die letzten sein werden. Denn ich glaube, die meisten von euch haben in letzter Zeit kein Rebhuhn mehr gesehen.  Eigentlich Schade

Den armen Kerl hat es erwischt

Diesen Waschbären hielt ich auf die Entfernung für einen großen Vogel, der in der Baumkrone sitzt. Aber als ich näher kam, stellte sich heraus, dass es sich um einen Waschbären handelte, der so unglücklich in einer Astgabel hängen blieb, sodass er nicht mehr heraus kam und verstarb. Ein Freund hatte mir geschrieben, dass das garnicht so selten vorkommt, denn wenn der Waschbär merkt, dass er hängen bleibt, denkt er ein Feind habe ihn gepackt und er will fliehen. Leider kennt er dabei nur den Vorwärtsgang, was ihm dann leider zum  tödlichen Verhängnis wird.

Der wahrscheinlich letzte Fasan um Rauschenberg

Vor ein paar Jahren, gab es noch so viele Fasane um Rauschenberg, dass sich einige Leute beschwerten, dass die Fasane ihre Gärten verwüsten würden. Das hat sich in letzter Zeit erledigt, denn ich kann, obwohl ich fast jeden Tag in der Natur um Rauschenberg unterwegs bin, immer nur noch diesen einen Fasanenhahn, immer an etwa gleicher Stelle finden. Der alte Bahndamm bietet noch etwas Lebenraum für die Fasane und das bleibt hoffentlich auch so. Denn hier finden nicht nur Fasane Deckung und Nahrung, sondern auch das selten gewordene Rebhuhn, sowie auch der Feldhase und die unterschiedlichsten Vogelarten. Ich wünsche dem Fasanenhahn, dass er noch eine Henne findet, mit der er den Bestand der Fasane um Rauschenberg erhalten kann

Nur sehr selten begegnet man dem Hermelin

Seit langem habe ich schon kein Hermelin fotografieren können. Aber heute ist mir ein Vertreter dieser Gattung vor die "Flinte" gelaufen und ich konnte einige Fotos von dem flinken Gesellen machen. Eigentlich wollte ich mir an einem Feldweg ein paar reife Birnen vom Baum schütteln, bevor sie Wespen und Hornissen entgültig verspeist haben. Da sah ich plötzlich das Wiesel im Gras hüpfen. Ohne Rast und Ruh, sauste es mal hier hin, mal da hin. Und so konnte ich, wenn auch aus großer Distanz, ein paar Fotos von dem flinken Flitzer machen. Es wären vermutlich noch ein paar Fotos mehr geworden und das Wiesel kam mir auch immer näher. Aber dann verpatzte mir ein Grünspecht, mit seinem Warnruf die Tour. Er rief nur einmal und da Wiesel war im angrenzenden Graben verschwunden. Aber da hatte ich meine Fotos ja schon im Kasten. Für mich war es wieder einmal ein tolles Erlebnis und eine schöne Beobachtung.

Mikrokosmos Weidepfosten

Diese Makroaufnahme zeigt eine Wanze, die auf einem alten, verwitterten und bemoostem Weidepfosten lebt.

Seltene "Untermieter" im Gewölbekeller

Als meine Tochter heute Abend Getränke aus unserem Keller holen wollte, kam sie ganz aufgeregt zu mir und erzählte, dass zwei Fledermäuse in unserem Gewölbekeller umherfliegen würden. Sie hätte vorsichtshalber die Kellertüre aufgelassen, damit die beiden wieder hinausfliegen könnten. Aber die dachten nicht daran und blieben schön im Keller hängen.  Ich wollte die beiden fotografieren, um die Art zu bestimmen. Sie flogen auch ein paar mal hin und her und blieben dann wieder an der Decke hängen. Ein paar Fotos konnte ich von ihnen machen und zeigte diese Fotos einem Fledermauskenner, der die beiden als "braune Langohren" identifizierte. Es ist nicht das erste mal, dass sich Fledermäuse in dem Keller ansiedelten. Hoffentlich bleiben sie in ihrem "Winterquartier", denn auch einer Erdkröte gefällt es seit Jahren in dem feuchten, aber frostfreien Keller mit Sandsteingewölbe und Lehmboden.

Der pfeilschnelle Turmfalke auf der Jagd

Dieser Turmfalke ist auf der Jagd

Anflugphase eines Turmfalken

Diesen Turmfalken, konnte beim Anfliegen auf seinen "Ausguck", im "Heidebach", bei Rauschenberg fotografieren

Gut versteckt und doch entdeckt

Dieser junge Rehbock stand gut getarnt, in einem Erbsenfeld bei Kleinseelheim und dachte wohl, dass ich ihn nicht gesehen hätte.

Der rote Milan wird uns auch bald wieder verlassen

Langsam wird es Herbst und auch der seltene, rote Milan wird uns wieder verlassen und seine Reise Richtung Spanien, Frankreich, Portugal usw., in sein Winterquartier antreten. Zur Zeit kann man die Milane auch in größerer Anzahl, von bis zu 15 Vögeln, auf Äckern beobachten, die gerade von Landwirten bearbeitet werden. Dort finden sie leichte Beute, die sie auch dringend für den Flug in den Süden benötigen. Ich werde jedenfalls ihren katzenartig, miauenden Ruf, über den Feldern vermissen. Aber das nächste Frühjahr kommt bestimmt und bis dahin wünsche ich diesen eleganten Greifvögeln, einen unfallfreien Rückflug.

Schöne Beobachtung in den Abendstunden

Eine schöne Beobachtung konnte ich in den Abendstunden eines warmen Augusttages machen. Als ich durch die Feldgmarkung eines unserer Ortsteile fuhr, entdeckte ich einen jungen Steinkauz, der auf dem Pfosten einer Bank ruhte. Mehrmals schaute er zu dem Altvogel, der in einem alten Apfelbaum saß, nach oben. Dann näherten sich zwei Spaziergänger mit Hund und vertrieben, unbeabsichtigt, den Jungvogel. Vermutlich haben sie den Vogel garnicht wahrgenommen. Steinkäuze brüten fast ausschließlich in alten , hohlen Obstbäumen. Deshalb ist es unerlässlich, Streuobstwiesen und alte Obstbäume, auch wenn sie für manchen unwirtschaftlich erscheinen, nicht nur für den Steinkauz zu erhalten, denn eine Vielzahl von Tieren braucht diese alten Obstbäume unbedingt zum überleben.

Mein erster Eisvogel 2018

Meinen ersten Eisvogel in diesem Jahr konnte ich erst im August dieses Jahres, an einem Teich, mitten im Wald, in der Nähe meines Heimatstädtchens Rauschenberg, fotografieren. Ich konnte ihn aber leider nur an einem Tag fotografieren, danach war er leider nicht mehr zu sehen. Trotzdem ist es immer wieder eine Freude, zu wissen, daß sich auch solche seltenen Vögel, wie zum Beispiel der Eisvogel, großer Brachvogel, Steinkauz und der Waldwasserläufer,uvm., ganz in der Nähe zu sehen sind.

Nur ganz selten ist der große Brachvogel hier zu sehen

Den großen Brachvogel bekommmt man nur sehr selten vor die Linse. Bei einer gestrigen Fototour mit meinem Fotofreund, Michael Blauschies, konnten wir diesen großen Brachvogel, wobei es sich um einen diesjährigen Jungvogel handelt, auf einem ausgestellten Acker, bei Schröck, fotografieren.

Seltener Besuch an einem Teich bei Rauschenberg

Der Waldwasserläufer ist nur sehr selten zu sehen, wie hier an einem Teich in der Nähe von Rauschenberg. Der Vogel zählt zu den Limikolen und hielt sich zwei Tage, vorwiegend zur Nahrungssuche, im Uferbereich auf. Dabei betrat er auch den sonnigen Teil des Ufers und ich konnte sehr viele  Fotos, auch zum dokumentieren, von dem seltenen Gast machen.

Der Kuckuck zieht auch bald in den Süden

Der Kuckuck, wie hier ein diesjähriger Jungvogel, wird auch bald in den Süden ziehen und wird uns im nächsten Frühjahr hoffentlich wieder mit seinem Rufen erfreuen. Dieser Vogel hier war die letzen sechs Tage stationär, in der Nähe von Kleinseelheim, wo ich ihn an mehreren Tagen fotografieren konnte.

Der Schwarzstorch ist ein sehr seltener Vogel

Diesen Schwarzstorch, (diesjähriger Jungvogel), konnte ich bei Marburg-Schröck, fotografieren. Er war zuerst auf einem Acker, zusammen mit ca. 30 Weißstörchen, die hinter einem Schlepper her liefen, der den Boden bearbeitete. Nach einer Weile flog der Schwarzstorch auf und kreiste kurz über mir, sodass mir ein paar schöne Fotos von dem Vogel gelangen. Der letzte  junge Schwarzstorch, den ich auch dort in der Nähe fotografierte, war im Gegensatz zu diesem hier, beringt. Er kam aus Polen und trug die Ringnummer 1M28. Leider wurde er ein paar Tage später, zusammen mit einem weiteren Jungvogel, tot unter einer Stromleitung, im Frohnhäuser Ried, von einem NABU Mitglied gefunden. Schade für die seltenen Vögel. Danach wurde die Stomleitung vom Energieversorger markiert, sodass sie besser für die Vögel zu sehen ist.

Zur Zeit ist das Rehwild durch die notwendigen Erntearbeiten unruhig geworden

Zur Zeit ist das Rehwild durch die Erntearbeiten und dem damit vebundenen Lärm zunehmend unruhig geworden. Man sieht öfters Rehe die mit ihren Kitzen in Maisfeldern, oder noch nicht abgeernteten Getreidefelder Deckung suchen. Denn innerhalb weniger Stunden sind heutzutage die Getreidefelder, die den Rehen Deckung boten, abgeerntet und sie müssen sich einen neuen Unterschlupf suchen. Aber die Landwirte müssen ja das Wetter nutzen um die Getreideernte einzufahren und solange werden sich die Rehe mal eine andere Deckung suchen.

Immer wieder werde ich beobachtet

Diese Ricke beobachtet mich aus einem Weizenfeld und glaubt sie wäre gut getarnt

Jetzt sieht man wieder die Rehe über die Felder "fliegen"

Zur Zeit kann man immer wieder Rehe beobachten, die auf der Flucht, vor was auch immer, durch Getreidefelder springen. Zur besseren Orientierung, da das Getreide sehr hoch steht, machen die Rehe mächtige Sprünge, sodaß man meint, sie fliegen regelrecht über die Felder.

Diesteln sind wichtig für viele Insekten

Zur Zeit sieht man wieder die Diesteln und andere nützliche Pflanzen am Wegesrand blühen. Wenn man sich mal die Mühe macht, einen Augenblick stille hält und mal die Vielfalt der Insekten, die darauf leben, betrachtet, kann man kaum verstehen, dass diese nützlichen Pflanzen, immer wieder gemäht oder gemulcht werden. Schon einen Tag nach diesen Aufnahmen waren die Diesteln leider Opfer des Mulchers geworden. Schade dass der wichtige Lebensraum vieler Insekten so sinnlos vernichtet wird.

Die Hornissen sind schöne, nützliche und in der Regel harmlose Insekten

Hornissen, wie hier beim Nestbau, sind in der Regel harmlose und sehr nützliche Insekten. Leider werden sie noch immer aus Unwissenheit bekämpft und ihre Nester zerstört. Anstatt, wenn sie wirklich stören sollten, umzusiedeln. Solange man diese schönen Insekten nicht stört und nicht zu nahe an das Nest kommt, werden sie einen auch nicht angreifen. Mich hat jedenfalls noch nie eine Hornisse gestochen.

Der Schwalbenschwanz wird auch immer seltener

Der Schwalbenschwanz ist, wie viele andere Schmetterlingsarten, nur noch sehr selten zu sehen.

Auge in Auge mit einem Rehbock

Der Rehbock war sich wohl im hohen Gras sehr sicher, sodass er mich sehr nahe an sich heranließ, ohne zu flüchten.

Der junge Rehbock beobachtet mich aus der Deckung heraus

Diesem Rehbock bin ich im Naturschutzgebiet "Am Kreuzborn", bei Erksdorf begegnet.

Die kleine, große Welt der Käfer und Raupen

Man muss schon genau hinsehen, um die zahlreichen Bewohner, in den Brennesseln und Diesteln am Wegesrand zu entdecken. Darum möchte ich mit diesen Makrofotos die kleine Welt am Wegesrand sichtbar  machen und somit auch auf die Wichtigkeit von Brennnesseln für Schmetterlingsraupen, wie die vom  kleinen Fuchs oder Tagpfauenauge u.v.m. aufmerksam machen. Denn leider sieht man in den letzten Tagen immer wieder, dass Feldwegränder gemulcht werden und damit der Lebensraum von vielen Käferarten, Schmetterlingen und Brutvögeln, wie Lerche und Rebhuhn zerstört wird. Eigentlich schade, denn die Biomasse der Insekten hat seit 1989 um fast 75 Prozent abgenommen und Schmetterlinge und Rebhühner sieht man im Gegesatz zu früher kaum noch. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen.

Mit Prachtlibellen auf Makrotour

Bei diesem warmen Wetter, wie es zur Zeit ist, kann man wieder zahlreiche Prachtlibellen, wie hier an der Ohm, bei Schweinsberg beobchten. Dabei setzten sie sich, sehr zu meiner Freude, auf die Blätter eines Haselnussstrauches, etwa einen Meter vor mich, sodass ich die Gelegenheit ergriff, ein paar Makrofotos von den filigranen Schönheiten zu machen.

Der mit der Maske ist wieder im Lande und hat es immer schwerer geeignteten Lebensraum zu finden

Der sehr seltene Neuntöter hat es immer schwerer, geeigneten Lebensraum zu finden. Immer wieder kann man in der Feldgemarkung sehen, dass Hecken und Sträucher, die nicht nur der Neuntöter, sondern auch die Goldammer, die Dorngrasmücke u.v.m., zum Überleben brauchen, gemulcht werden. Denn diese Vögel brauchen Dornenhecken zum Nestbau, zur Deckung und zum erhöhtem Ansitzen auf Beute. Leider werden diese, so wichtigen Lebensräume, völlig unnötigerweise gemulcht und somit auf lange Zeit zerstört. In der ganzen Rauschenberger Gemarkung, kenne ich nur noch eine einzige Stelle, an dem ein Neuntöter zu sehen ist, sowie einer in der Gemeinde Wohratal. Vor zwei Jahren waren es  allein in Rauschenberg mindestens sechs Brutpaare. Schade, dass man sich so wenig Gedanken über die Vogelwelt um Rauschenberg macht, die ja auch ein Stück Lebensqualität für jeden Einzelnen ist.

Die Rebhühner finden immer weniger Deckung und Lebensraum

Rebhühner haben es schwer, geeignete Deckung in Form von Hecken und Sträuchern zu finden, denn immer mehr Hecken, die die Rebühner dringend, auch für die Aufzucht ihrer Küken und als Lebensraum brauchen, verschwinden aus der Landschaft. Eigentlich schade und unnötig, wenn man bedenkt daß der Bestand der Rebhühner, soweit ich weiß, seit 1989 europaweit um 94 Prozent zurückgegangen ist. Vielleicht findet ja hoffentlich bald ein Umdenken statt, bevor es zu spät für die schönen und jetzt recht selten gewordenen Wildvögel ist.

Rehwild bei Amöneburg

Diesen Sprung Rehwild konnte ich unterhalb von Amöneburg fotografieren.

Nach zwei Wochen habe ich die Sumpfohreule wieder gesehen

Seit zwei Wochen habe die Sumpfohreule nicht mehr gesehen. Am 3.März war sie wieder da. Fragt sich nur , ob sie tatsächlich in der Gegend bleibt. Aber ich denke, sobald die Temperaturen steigen wird  sie weiterziehen.

Endlich konnte ich ein Steinkauzpaar fotografieren

Seit längerer Zeit beobachte ich ab und zu mal ein Steinkauzpaar. Nur konnte ich leider immer nur einen, dieser schönen Vögel ablichten. Nun ist es mir gelungen, einmal beide Käuze zusammen zu fotografieren. Wobei der kleinere der Vögel das Männchen ist.

Wildschweinrotte am hellichten Tag beobachtet

Heute war ich wieder einmal unterwegs um ein paar Fotos zu machen. Nachdem ich zwei Feldhasen vor die Linse bekommen hatte, fuhr ich weiter durch die Landschaft. Auf einmal sah ich in weiter Ferne etwas dunkles auf einer Wiese. Zuerst dachte ich an einen Hund, aber das Fernglas bestätigte mir, daß es ein Wildschwein war, daß auf einer Wiese nach Nahrung suchte. Da sich das Ganze hinter einem Hügel abspielte, verlor ich es aus den Augen. Aber nachdem ich mit dem Fernglas das angrenzende Waldstück absuchte, sah ich es wieder und beobachtete es eine zeitlang. Dann tauchten plötzlich nach und nach sechs oder sieben Frischlinge auf, die sich dann, nachdem die Mutter das "Bett" gemacht hatte, zusammenkuschelten und einen Mittagsschlaf hielten. Sie wechselten sich nach einer gewissen Zeit ab und wer innen lag, musste dann nach aussen. Für mich war es eine tolle Beobachtung, zwar mit eiskalten Händen, aber ein paar schönen Fotos, die leider nicht eine besondere Qualität aufweisen, denn die Entfernung lag etwa bei 200 Metern und das Wetter war trübe und dunstig.

Heute habe ich die Sumpfohreule mit Partner beobachtet

Sumpfohreule auf einem gepflügten Acker

Die beiden Sumpfohreulen suchen Deckung im Bewuchs des Ackers. Den Partner bemerkte ich erst, als er mir durch Das Bild flog, als ich die erste fotografieren wollte.

Innerhalb einer Woche konnte gleich zweimal eine sehr seltene Sumpfohreule fotografieren

Heute war ich wieder einmal unterwegs, dieses mal mit meinem Schwager, um zusammen ein paar Fotos zu machen.Ich hatte meinem Schwager erzählt, dass ich vor ein paar Tagen, die sehr seltene Sumpfohreule fotografieren konnte.Und weil wir gerade in der Nähe waren, wollte ich meinem Schwager die Stelle zeigen, wo ich die Sumpfohreule beobachtet und fotografiert hatte. Keiner von uns dachte daran, die Sumpfohreule heute zu Gesicht zu bekommen. Als wir dann etwa in diesem Gebiet waren, flog plötzlich etwa 3-4 Meter neben mir etwas auf. Wir waren total überrascht und erkannten aber sofort, dass es sich um eine Sumpfohreule handelt. Zu unserem Glück landete sie etwa 100 Meter von uns, auf einem gepflügten Acker und wir konnten, trotz der Entfernung und des trüben Wetters, ein paar Fotos von ihr machen. Aber nach einiger Zeit, kamen Spaziergänger auf dem ausgebauten Feldweg daher und die Eule flog auf. Da sie von den Fußgängern weg und um uns herum flog, gelangen mir noch ein paar schöne Fotos der Eule im Flug. Für uns war es wieder einmal eine tolle Beobachtung, dieses sehr seltenen Vogels.Ich habe hier mal ein paar Fotos der Eule, in verschiedenen Positionen zum dokumentieren eingestellt.

Heute konnte ich die hier ganz seltene Sumpfohreule fotografieren

Heute war ich mal wieder unterwegs um Fotos von den verschiedensten Wildtieren und Vögeln zu machen. Dabei konnte ich in großer Entfernung, am hellichten Tag, eine Eule fotografieren. Sie war etwas kleiner als ein Bussard, von unten sehr hell und landete etwa 150 Meter von mir im Gras. Die Sumpfohreule kommt in unserer Gegend nur noch ganz selten vor und es war ein "Glückstreffer", daß ich sie gesehen habe und dazu auch noch fotografieren konnte. Wie der Name schon sagt, liebt die Sumpfohreule, Sümpfe , feuchte Wiesen und Feuchtgebiete allgemein. Sie lebt in offenen Landschaften, aber diese müssen ihr auch genügend Deckung bieten. Leider werden diese Gebiete immer seltener. Da die Sumpfohreule auch tagaktiv ist, hatte ich das seltene Glück, sie zu beobachten und zu fotografieren.

Seltene Fotos von Bekassinen im Schnee

Diese seltenen Bekassinen (ca. 30-40 Vögel), konnte ich in einem Schutzgebiet, im Landkreis Marburg -Biedenkopf fotografieren. Es handelt sich hierbei wahrscheinlich um Durchzieher.

Steinkauz beobachtet mich ganz genau

Dieser Steinkauz beobachtete mich ganz genau von seinem Ausguck, auf einem alten Apfelbaum, in dem er in einem Astloch eine Bruthöhle hat. Alte Obstbäume, z.B. Apfelbäume sind für den Steinkauz überlebenswichtig und sollten daher nicht gefällt werden, denn sie bieten auch einer Vielzahl von anderen Lebewesen Unterschlupf.

Alte Obstbäume sind für das Überleben des Steinkauzes sehr wichtig

Nachdem ich gestern Abend eine weitere Nisthöhle mit Bewohner, in einem alten Apfelbaum entdeckt hatte, machte ich mich heute wieder, zu unterschiedlichen Tageszeiten, auf den Weg dorthin. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich der Bewohner der Höhle, als wenn er auf den Fototermin gewartet hätte. Also konnte ich gleich mit dem fotografieren loslegen. Allerdings hatte ich Gegenlicht und mußte blitzen. Aber das machte dem Steinkauz garnichts aus und ich konnte eine ganze Reihe schöner Fotos von ihm machen. Dann ließ ich ihn in Ruhe und bin ein paar Stunden später wieder hingefahren. Da hatte er im dunklen Blätterdach des Apfelbaumes gesessen, sodass ich ihn kaum entdecken konnte. Ausserdem waren immer wieder Blätter , die sich im Wind bewegten, im Weg. Aber manchmal konnte ich zwischen den Blättern "durchschiessen" und es gelangen mir doch noch einige Fotos und ich fuhr wieder weiter. Als ich gegen Abend wieder kam, saß der Kauz wunderbar für ein Foto, völlig frei in der Abendsonne. Er ließ sich absolut nicht von mir stören, was wohl auch daran liegt, dass der Baum an einem oft befahrenen Feldweg steht, der auch von vielen Fußgängern und Radfahrern genutzt wird. Ausserdem befindet sich unter dem Baum eine Ruhebank, die auch hin und wieder von Wanderern genutzt wird. Da läßt sich der Kauz von einem Fotografen erst recht nicht stören. Gelernt habe ich daraus, wie wichtig alte Obstbäume für den Bestand des Steinkauzes sind und man sollte sie , wenn irgendmöglich erhalten. Der Steinkauz wird es danken. Für mich war es eine tolle Beobachtung mit vielen schönen Fotos.