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Den armen Kerl hat es erwischt

Diesen Waschbären hielt ich auf die Entfernung für einen großen Vogel, der in der Baumkrone sitzt. Aber als ich näher kam, stellte sich heraus, dass es sich um einen Waschbären handelte, der so unglücklich in einer Astgabel hängen blieb, sodass er nicht mehr heraus kam und verstarb. Ein Freund hatte mir geschrieben, dass das garnicht so selten vorkommt, denn wenn der Waschbär merkt, dass er hängen bleibt, denkt er ein Feind habe ihn gepackt und er will fliehen. Leider kennt er dabei nur den Vorwärtsgang, was ihm dann leider zum  tödlichen Verhängnis wird.

Der wahrscheinlich letzte Fasan um Rauschenberg

Vor ein paar Jahren, gab es noch so viele Fasane um Rauschenberg, dass sich einige Leute beschwerten, dass die Fasane ihre Gärten verwüsten würden. Das hat sich in letzter Zeit erledigt, denn ich kann, obwohl ich fast jeden Tag in der Natur um Rauschenberg unterwegs bin, immer nur noch diesen einen Fasanenhahn, immer an etwa gleicher Stelle finden. Der alte Bahndamm bietet noch etwas Lebenraum für die Fasane und das bleibt hoffentlich auch so. Denn hier finden nicht nur Fasane Deckung und Nahrung, sondern auch das selten gewordene Rebhuhn, sowie auch der Feldhase und die unterschiedlichsten Vogelarten. Ich wünsche dem Fasanenhahn, dass er noch eine Henne findet, mit der er den Bestand der Fasane um Rauschenberg erhalten kann

Nur sehr selten begegnet man dem Hermelin

Seit langem habe ich schon kein Hermelin fotografieren können. Aber heute ist mir ein Vertreter dieser Gattung vor die "Flinte" gelaufen und ich konnte einige Fotos von dem flinken Gesellen machen. Eigentlich wollte ich mir an einem Feldweg ein paar reife Birnen vom Baum schütteln, bevor sie Wespen und Hornissen entgültig verspeist haben. Da sah ich plötzlich das Wiesel im Gras hüpfen. Ohne Rast und Ruh, sauste es mal hier hin, mal da hin. Und so konnte ich, wenn auch aus großer Distanz, ein paar Fotos von dem flinken Flitzer machen. Es wären vermutlich noch ein paar Fotos mehr geworden und das Wiesel kam mir auch immer näher. Aber dann verpatzte mir ein Grünspecht, mit seinem Warnruf die Tour. Er rief nur einmal und da Wiesel war im angrenzenden Graben verschwunden. Aber da hatte ich meine Fotos ja schon im Kasten. Für mich war es wieder einmal ein tolles Erlebnis und eine schöne Beobachtung.

Mikrokosmos Weidepfosten

Diese Makroaufnahme zeigt eine Wanze, die auf einem alten, verwitterten und bemoostem Weidepfosten lebt.

Seltene "Untermieter" im Gewölbekeller

Als meine Tochter heute Abend Getränke aus unserem Keller holen wollte, kam sie ganz aufgeregt zu mir und erzählte, dass zwei Fledermäuse in unserem Gewölbekeller umherfliegen würden. Sie hätte vorsichtshalber die Kellertüre aufgelassen, damit die beiden wieder hinausfliegen könnten. Aber die dachten nicht daran und blieben schön im Keller hängen.  Ich wollte die beiden fotografieren, um die Art zu bestimmen. Sie flogen auch ein paar mal hin und her und blieben dann wieder an der Decke hängen. Ein paar Fotos konnte ich von ihnen machen und zeigte diese Fotos einem Fledermauskenner, der die beiden als "braune Langohren" identifizierte. Es ist nicht das erste mal, dass sich Fledermäuse in dem Keller ansiedelten. Hoffentlich bleiben sie in ihrem "Winterquartier", denn auch einer Erdkröte gefällt es seit Jahren in dem feuchten, aber frostfreien Keller mit Sandsteingewölbe und Lehmboden.

Der pfeilschnelle Turmfalke auf der Jagd

Dieser Turmfalke ist auf der Jagd

Anflugphase eines Turmfalken

Diesen Turmfalken, konnte beim Anfliegen auf seinen "Ausguck", im "Heidebach", bei Rauschenberg fotografieren

Gut versteckt und doch entdeckt

Dieser junge Rehbock stand gut getarnt, in einem Erbsenfeld bei Kleinseelheim und dachte wohl, dass ich ihn nicht gesehen hätte.

Der rote Milan wird uns auch bald wieder verlassen

Langsam wird es Herbst und auch der seltene, rote Milan wird uns wieder verlassen und seine Reise Richtung Spanien, Frankreich, Portugal usw., in sein Winterquartier antreten. Zur Zeit kann man die Milane auch in größerer Anzahl, von bis zu 15 Vögeln, auf Äckern beobachten, die gerade von Landwirten bearbeitet werden. Dort finden sie leichte Beute, die sie auch dringend für den Flug in den Süden benötigen. Ich werde jedenfalls ihren katzenartig, miauenden Ruf, über den Feldern vermissen. Aber das nächste Frühjahr kommt bestimmt und bis dahin wünsche ich diesen eleganten Greifvögeln, einen unfallfreien Rückflug.

Schöne Beobachtung in den Abendstunden

Eine schöne Beobachtung konnte ich in den Abendstunden eines warmen Augusttages machen. Als ich durch die Feldgmarkung eines unserer Ortsteile fuhr, entdeckte ich einen jungen Steinkauz, der auf dem Pfosten einer Bank ruhte. Mehrmals schaute er zu dem Altvogel, der in einem alten Apfelbaum saß, nach oben. Dann näherten sich zwei Spaziergänger mit Hund und vertrieben, unbeabsichtigt, den Jungvogel. Vermutlich haben sie den Vogel garnicht wahrgenommen. Steinkäuze brüten fast ausschließlich in alten , hohlen Obstbäumen. Deshalb ist es unerlässlich, Streuobstwiesen und alte Obstbäume, auch wenn sie für manchen unwirtschaftlich erscheinen, nicht nur für den Steinkauz zu erhalten, denn eine Vielzahl von Tieren braucht diese alten Obstbäume unbedingt zum überleben.

Mein erster Eisvogel 2018

Meinen ersten Eisvogel in diesem Jahr konnte ich erst im August dieses Jahres, an einem Teich, mitten im Wald, in der Nähe meines Heimatstädtchens Rauschenberg, fotografieren. Ich konnte ihn aber leider nur an einem Tag fotografieren, danach war er leider nicht mehr zu sehen. Trotzdem ist es immer wieder eine Freude, zu wissen, daß sich auch solche seltenen Vögel, wie zum Beispiel der Eisvogel, großer Brachvogel, Steinkauz und der Waldwasserläufer,uvm., ganz in der Nähe zu sehen sind.

Nur ganz selten ist der große Brachvogel hier zu sehen

Den großen Brachvogel bekommmt man nur sehr selten vor die Linse. Bei einer gestrigen Fototour mit meinem Fotofreund, Michael Blauschies, konnten wir diesen großen Brachvogel, wobei es sich um einen diesjährigen Jungvogel handelt, auf einem ausgestellten Acker, bei Schröck, fotografieren.

Seltener Besuch an einem Teich bei Rauschenberg

Der Waldwasserläufer ist nur sehr selten zu sehen, wie hier an einem Teich in der Nähe von Rauschenberg. Der Vogel zählt zu den Limikolen und hielt sich zwei Tage, vorwiegend zur Nahrungssuche, im Uferbereich auf. Dabei betrat er auch den sonnigen Teil des Ufers und ich konnte sehr viele  Fotos, auch zum dokumentieren, von dem seltenen Gast machen.

Der Kuckuck zieht auch bald in den Süden

Der Kuckuck, wie hier ein diesjähriger Jungvogel, wird auch bald in den Süden ziehen und wird uns im nächsten Frühjahr hoffentlich wieder mit seinem Rufen erfreuen. Dieser Vogel hier war die letzen sechs Tage stationär, in der Nähe von Kleinseelheim, wo ich ihn an mehreren Tagen fotografieren konnte.

Der Schwarzstorch ist ein sehr seltener Vogel

Diesen Schwarzstorch, (diesjähriger Jungvogel), konnte ich bei Marburg-Schröck, fotografieren. Er war zuerst auf einem Acker, zusammen mit ca. 30 Weißstörchen, die hinter einem Schlepper her liefen, der den Boden bearbeitete. Nach einer Weile flog der Schwarzstorch auf und kreiste kurz über mir, sodass mir ein paar schöne Fotos von dem Vogel gelangen. Der letzte  junge Schwarzstorch, den ich auch dort in der Nähe fotografierte, war im Gegensatz zu diesem hier, beringt. Er kam aus Polen und trug die Ringnummer 1M28. Leider wurde er ein paar Tage später, zusammen mit einem weiteren Jungvogel, tot unter einer Stromleitung, im Frohnhäuser Ried, von einem NABU Mitglied gefunden. Schade für die seltenen Vögel. Danach wurde die Stomleitung vom Energieversorger markiert, sodass sie besser für die Vögel zu sehen ist.

Zur Zeit ist das Rehwild durch die notwendigen Erntearbeiten unruhig geworden

Zur Zeit ist das Rehwild durch die Erntearbeiten und dem damit vebundenen Lärm zunehmend unruhig geworden. Man sieht öfters Rehe die mit ihren Kitzen in Maisfeldern, oder noch nicht abgeernteten Getreidefelder Deckung suchen. Denn innerhalb weniger Stunden sind heutzutage die Getreidefelder, die den Rehen Deckung boten, abgeerntet und sie müssen sich einen neuen Unterschlupf suchen. Aber die Landwirte müssen ja das Wetter nutzen um die Getreideernte einzufahren und solange werden sich die Rehe mal eine andere Deckung suchen.

Immer wieder werde ich beobachtet

Diese Ricke beobachtet mich aus einem Weizenfeld und glaubt sie wäre gut getarnt

Jetzt sieht man wieder die Rehe über die Felder "fliegen"

Zur Zeit kann man immer wieder Rehe beobachten, die auf der Flucht, vor was auch immer, durch Getreidefelder springen. Zur besseren Orientierung, da das Getreide sehr hoch steht, machen die Rehe mächtige Sprünge, sodaß man meint, sie fliegen regelrecht über die Felder.

Diesteln sind wichtig für viele Insekten

Zur Zeit sieht man wieder die Diesteln und andere nützliche Pflanzen am Wegesrand blühen. Wenn man sich mal die Mühe macht, einen Augenblick stille hält und mal die Vielfalt der Insekten, die darauf leben, betrachtet, kann man kaum verstehen, dass diese nützlichen Pflanzen, immer wieder gemäht oder gemulcht werden. Schon einen Tag nach diesen Aufnahmen waren die Diesteln leider Opfer des Mulchers geworden. Schade dass der wichtige Lebensraum vieler Insekten so sinnlos vernichtet wird.

Die Hornissen sind schöne, nützliche und in der Regel harmlose Insekten

Hornissen, wie hier beim Nestbau, sind in der Regel harmlose und sehr nützliche Insekten. Leider werden sie noch immer aus Unwissenheit bekämpft und ihre Nester zerstört. Anstatt, wenn sie wirklich stören sollten, umzusiedeln. Solange man diese schönen Insekten nicht stört und nicht zu nahe an das Nest kommt, werden sie einen auch nicht angreifen. Mich hat jedenfalls noch nie eine Hornisse gestochen.

Der Schwalbenschwanz wird auch immer seltener

Der Schwalbenschwanz ist, wie viele andere Schmetterlingsarten, nur noch sehr selten zu sehen.

Auge in Auge mit einem Rehbock

Der Rehbock war sich wohl im hohen Gras sehr sicher, sodass er mich sehr nahe an sich heranließ, ohne zu flüchten.

Der junge Rehbock beobachtet mich aus der Deckung heraus

Diesem Rehbock bin ich im Naturschutzgebiet "Am Kreuzborn", bei Erksdorf begegnet.

Die kleine, große Welt der Käfer und Raupen

Man muss schon genau hinsehen, um die zahlreichen Bewohner, in den Brennesseln und Diesteln am Wegesrand zu entdecken. Darum möchte ich mit diesen Makrofotos die kleine Welt am Wegesrand sichtbar  machen und somit auch auf die Wichtigkeit von Brennnesseln für Schmetterlingsraupen, wie die vom  kleinen Fuchs oder Tagpfauenauge u.v.m. aufmerksam machen. Denn leider sieht man in den letzten Tagen immer wieder, dass Feldwegränder gemulcht werden und damit der Lebensraum von vielen Käferarten, Schmetterlingen und Brutvögeln, wie Lerche und Rebhuhn zerstört wird. Eigentlich schade, denn die Biomasse der Insekten hat seit 1989 um fast 75 Prozent abgenommen und Schmetterlinge und Rebhühner sieht man im Gegesatz zu früher kaum noch. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen.

Mit Prachtlibellen auf Makrotour

Bei diesem warmen Wetter, wie es zur Zeit ist, kann man wieder zahlreiche Prachtlibellen, wie hier an der Ohm, bei Schweinsberg beobchten. Dabei setzten sie sich, sehr zu meiner Freude, auf die Blätter eines Haselnussstrauches, etwa einen Meter vor mich, sodass ich die Gelegenheit ergriff, ein paar Makrofotos von den filigranen Schönheiten zu machen.

Der mit der Maske ist wieder im Lande und hat es immer schwerer geeignteten Lebensraum zu finden

Der sehr seltene Neuntöter hat es immer schwerer, geeigneten Lebensraum zu finden. Immer wieder kann man in der Feldgemarkung sehen, dass Hecken und Sträucher, die nicht nur der Neuntöter, sondern auch die Goldammer, die Dorngrasmücke u.v.m., zum Überleben brauchen, gemulcht werden. Denn diese Vögel brauchen Dornenhecken zum Nestbau, zur Deckung und zum erhöhtem Ansitzen auf Beute. Leider werden diese, so wichtigen Lebensräume, völlig unnötigerweise gemulcht und somit auf lange Zeit zerstört. In der ganzen Rauschenberger Gemarkung, kenne ich nur noch eine einzige Stelle, an dem ein Neuntöter zu sehen ist, sowie einer in der Gemeinde Wohratal. Vor zwei Jahren waren es  allein in Rauschenberg mindestens sechs Brutpaare. Schade, dass man sich so wenig Gedanken über die Vogelwelt um Rauschenberg macht, die ja auch ein Stück Lebensqualität für jeden Einzelnen ist.

Die Rebhühner finden immer weniger Deckung und Lebensraum

Rebhühner haben es schwer, geeignete Deckung in Form von Hecken und Sträuchern zu finden, denn immer mehr Hecken, die die Rebühner dringend, auch für die Aufzucht ihrer Küken und als Lebensraum brauchen, verschwinden aus der Landschaft. Eigentlich schade und unnötig, wenn man bedenkt daß der Bestand der Rebhühner, soweit ich weiß, seit 1989 europaweit um 94 Prozent zurückgegangen ist. Vielleicht findet ja hoffentlich bald ein Umdenken statt, bevor es zu spät für die schönen und jetzt recht selten gewordenen Wildvögel ist.

Neu aufgestellter  Storchenmast im Arzbachtal ist ein voller Erfolg

Der vom Nabu OG.Kirchhain, Anfang März aufgestellte Brutmast , im Arzbachtal, zwischen Großseelheim und Schröck, war ein voller Erfolg. Denn schon nach etwa vier Wochen, fühlte sich ein Storchenpaar von dem Neubau so angezogen, dass sie sich sogleich darauf paarten. Nun wollen wir hoffen, daß sich die Beiden dort wohl fühlen und auch hoffentlich eine Brut großziehen. An diesem Projekt kann man auch sehen, daß es nur ein paar Leute, etwas Zeit und guten Willen braucht, um aktiv den Störchen zu helfen. Näheres dazu finden Sie hier. Infos über die Störche im Landkreis Marburg- Biedenkopf finden Sie hier.

Renovierung des Storchenmastes im Wohratal bei Ernsthausen

Die vier Sanierer des Storchennestes im Wohratal, v.l.n.r. Walter Müller, Herrmann Kuhn, Hilmar Schleiter und Initiator Konrad Weisheit.

Nachdem am 23.2.2013 ein Storchenmast, durch die Initiative von Hans-Jörg Hellwig, auf dem Acker von Konrad Weisheit, im Wohratal errichtet wurde, bedurfte es dringend einer Sanierung, des doch durch Wind und Wetter, stark in Mitleidenschaft gezogenen Nestes. Nachdem schon elf Tage nach der Errichtung des Mastes im Jahre 2013, der erste Storch darauf zu sehen war, war man sich sicher, dass das Projekt ein voller Erfolg werden würde. Das war Anfangs auch so, denn ein Storchenpaar brütete 2013 darauf. Aus unerklärlichen Gründen, vielleicht aber auch weil der männliche Storch zu jung war, gaben sie die Brut auf. In den folgenden Jahren wurde zwar immer wieder mal ein Storch auf dem Masten gesehen, jedoch erfolgte keine Brut. Deshalb machten sich, auf Anregung von Konrad Weisheit, der schon bereits im Vorfeld für das Baumaterial , in Form von Weidenruten gesorgt hatte, vier Ernsthäuser Storchenliebhaber daran, das Nest zu renovieren. Nachdem das Gerüst von Hilmar Schleiter auf das Gespann von Konrad Weisheit aufgeladen war, ging die Arbeit sogleich vor Ort los und da mit Hilmar Schleiter und Herrmann Kuhn zwei erfahrene Gerüstbauer dabei waren, ging die Arbeit schnell voran, sodass ich selbst nur für das "Bodenpersonal" und für´s fotografieren zuständig war. Nachdem die Männer das Gerüst zügig gestellt hatten, gab es eine Überraschung am Himmel zu sehen. Denn drei Weißstörche flogen fast über den Brutmasten und drehten aber leider Richtung Ernsthausen ab. Konrad Weisheit winkte den Dreien noch zu, sie mögen doch herkommen , aber diesen Gefallen taten sie ihm nicht. Hilmar Schleiter fuhr danach mit seinem PKW nach Ernsthausen um das benötigte Baumaterial zu holen. Er kam wieder mit einem Dachgepäckträger voller Weidenruten, die sogleich an Ort und Stelle verarbeitet wurden. Wobei Walter Müller durch festtreten des Nistmaterials, der erste "Ernsthäuser Storch", im frisch renovierten Nest war. Es wurden noch ein paar weiße Farbspritzer rundherum verteilt, um den zukünftigen Bewohnern vorzugaukeln, dass das Nest schon einmal bewohnt war und es somit attraktiver für Störche zu machen. Es bleibt die Hoffnung, dass durch die Arbeit von den Storchenliebhabern, Konrad Weisheit, Walter Müller, Herrmann Kuhn und Hillmar Schleiter, doch noch vielleicht in diesem Jahr ein Storchenpaar im Wohratal brütet. Man sieht an dieser Aktion, zu der es nicht viel mehr, wie eine Absprache,Material und guten Willen benötigt, dass man in kürzester Zeit den Weißstörchen im Wohratal helfen und vielleicht sogar zueinem Bruterfolg beitragen  kann. Konrad Weisheit hat übrigens auch in ausreichendem Abstand zum Storchennest, eine schöne "Storchenbank", sowie eine Infotafel errichtet, sodass dieser schöne , ruhige Platz an der Wohra auch von vielen Radfahrern und Spapziergängern zur Rast genutzt wird. Sollte sich demnächst ein Storch auf dem Masten blicken lassen, so bitte ich um ausreichend  Ruhe, Abstand und Hunde angeleint zu lassen. Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg und bedanke mich bei den vier "Ernsthäuser " Störchen.

Silberreiher im Flug

Silberreiher fliegt über das Ohmtal.

Rehwild bei Amöneburg

Diesen Sprung Rehwild konnte ich unterhalb von Amöneburg fotografieren.

Nach zwei Wochen habe ich die Sumpfohreule wieder gesehen

Seit zwei Wochen habe die Sumpfohreule nicht mehr gesehen. Am 3.März war sie wieder da. Fragt sich nur , ob sie tatsächlich in der Gegend bleibt. Aber ich denke, sobald die Temperaturen steigen wird  sie weiterziehen.

Endlich konnte ich ein Steinkauzpaar fotografieren

Seit längerer Zeit beobachte ich ab und zu mal ein Steinkauzpaar. Nur konnte ich leider immer nur einen, dieser schönen Vögel ablichten. Nun ist es mir gelungen, einmal beide Käuze zusammen zu fotografieren. Wobei der kleinere der Vögel das Männchen ist.

Wildschweinrotte am hellichten Tag beobachtet

Heute war ich wieder einmal unterwegs um ein paar Fotos zu machen. Nachdem ich zwei Feldhasen vor die Linse bekommen hatte, fuhr ich weiter durch die Landschaft. Auf einmal sah ich in weiter Ferne etwas dunkles auf einer Wiese. Zuerst dachte ich an einen Hund, aber das Fernglas bestätigte mir, daß es ein Wildschwein war, daß auf einer Wiese nach Nahrung suchte. Da sich das Ganze hinter einem Hügel abspielte, verlor ich es aus den Augen. Aber nachdem ich mit dem Fernglas das angrenzende Waldstück absuchte, sah ich es wieder und beobachtete es eine zeitlang. Dann tauchten plötzlich nach und nach sechs oder sieben Frischlinge auf, die sich dann, nachdem die Mutter das "Bett" gemacht hatte, zusammenkuschelten und einen Mittagsschlaf hielten. Sie wechselten sich nach einer gewissen Zeit ab und wer innen lag, musste dann nach aussen. Für mich war es eine tolle Beobachtung, zwar mit eiskalten Händen, aber ein paar schönen Fotos, die leider nicht eine besondere Qualität aufweisen, denn die Entfernung lag etwa bei 200 Metern und das Wetter war trübe und dunstig.

Heute habe ich die Sumpfohreule mit Partner beobachtet

Sumpfohreule auf einem gepflügten Acker

Die beiden Sumpfohreulen suchen Deckung im Bewuchs des Ackers. Den Partner bemerkte ich erst, als er mir durch Das Bild flog, als ich die erste fotografieren wollte.

Innerhalb einer Woche konnte gleich zweimal eine sehr seltene Sumpfohreule fotografieren

Heute war ich wieder einmal unterwegs, dieses mal mit meinem Schwager, um zusammen ein paar Fotos zu machen.Ich hatte meinem Schwager erzählt, dass ich vor ein paar Tagen, die sehr seltene Sumpfohreule fotografieren konnte.Und weil wir gerade in der Nähe waren, wollte ich meinem Schwager die Stelle zeigen, wo ich die Sumpfohreule beobachtet und fotografiert hatte. Keiner von uns dachte daran, die Sumpfohreule heute zu Gesicht zu bekommen. Als wir dann etwa in diesem Gebiet waren, flog plötzlich etwa 3-4 Meter neben mir etwas auf. Wir waren total überrascht und erkannten aber sofort, dass es sich um eine Sumpfohreule handelt. Zu unserem Glück landete sie etwa 100 Meter von uns, auf einem gepflügten Acker und wir konnten, trotz der Entfernung und des trüben Wetters, ein paar Fotos von ihr machen. Aber nach einiger Zeit, kamen Spaziergänger auf dem ausgebauten Feldweg daher und die Eule flog auf. Da sie von den Fußgängern weg und um uns herum flog, gelangen mir noch ein paar schöne Fotos der Eule im Flug. Für uns war es wieder einmal eine tolle Beobachtung, dieses sehr seltenen Vogels.Ich habe hier mal ein paar Fotos der Eule, in verschiedenen Positionen zum dokumentieren eingestellt.

Heute konnte ich die hier ganz seltene Sumpfohreule fotografieren

Heute war ich mal wieder unterwegs um Fotos von den verschiedensten Wildtieren und Vögeln zu machen. Dabei konnte ich in großer Entfernung, am hellichten Tag, eine Eule fotografieren. Sie war etwas kleiner als ein Bussard, von unten sehr hell und landete etwa 150 Meter von mir im Gras. Die Sumpfohreule kommt in unserer Gegend nur noch ganz selten vor und es war ein "Glückstreffer", daß ich sie gesehen habe und dazu auch noch fotografieren konnte. Wie der Name schon sagt, liebt die Sumpfohreule, Sümpfe , feuchte Wiesen und Feuchtgebiete allgemein. Sie lebt in offenen Landschaften, aber diese müssen ihr auch genügend Deckung bieten. Leider werden diese Gebiete immer seltener. Da die Sumpfohreule auch tagaktiv ist, hatte ich das seltene Glück, sie zu beobachten und zu fotografieren.

Der Feldhase wird auch immer seltener

Der Feldhase wird leider immer seltener. Durch die intensive Landwirtschaft, sowie die aufgeräumte Feldflur wird "Meister Lampe" zunehmend die Lebensgrundlage genommen. Auch werden die Feldwegränder, Feldraine und Hecken in den letzten Jahren, von Landwirten und der Gemeinde viel zu oft gemulcht, sodaß die Vegetation kaum eine Chance hat sich zu erholen. Es ist sehr schade, daß sich diese Entwicklung, auch zum Nachteil von Rebhuhn, Fasan, Lerche und vielen weiteren Bodenbrütern  fortsetzt.

So sieht das Ergebnis aus, wenn die Gemeinde die Ränder und Raine der Feldwege mulcht. Wo findet denn da noch ein Wildtier Deckung. Das war einmal eine, von vielen schönen Himbeer und Brombeerhecken, die leider dem Mulcher zum Opfer fielen. Schade.

Seltene Fotos von Bekassinen im Schnee

Diese seltenen Bekassinen (ca. 30-40 Vögel), konnte ich in einem Schutzgebiet, im Landkreis Marburg -Biedenkopf fotografieren. Es handelt sich hierbei wahrscheinlich um Durchzieher.

Heute hat mich Meister Adebar ganz schön verarscht

Steinkauz beobachtet mich ganz genau

Dieser Steinkauz beobachtete mich ganz genau von seinem Ausguck, auf einem alten Apfelbaum, in dem er in einem Astloch eine Bruthöhle hat. Alte Obstbäume, z.B. Apfelbäume sind für den Steinkauz überlebenswichtig und sollten daher nicht gefällt werden, denn sie bieten auch einer Vielzahl von anderen Lebewesen Unterschlupf.

Mit dem Fahrrad auf Makrotour

Heute war ich wieder einmal mit dem Fahrrad unterwegs und hatte deshalb nur meine kleine Kamera dabei. An einem Feldweg entdeckte ich ein paar Diesteln, die bei dem warmen Wetter, mit sehr vielen, unterschiedlichen Insekten besetzt waren.Und da sich meine anderen Motive bei der Hitze verkrümelt hatten, machte ich ein paar Makroaufnahmen von den summenden und brummenden Gesellen auf den Diesteln. Auch war es sehr interessant, diesen kleinen "Mikrokosmos" zu beobachten und das Miteinander, der unterschiedlichsten Insekten zu bestaunen. Für mich war es wieder einmal eine tolle Beobachtung, in dieser kleinen, interessanten Welt, an der viele Leute einfach vorüber gehen, ohne zu sehen, was ihnen da entgeht.

Erneuter Besuch eines Schwarzstorches im Wohratal

Schwarzstorch ruht auf einer Kiefer in der "Burgholzerwand"

Seltener Besuch im Wohratal

Heute Nachmittag bekam ich einen Telefonanruf von einem Bekannten, der mir sagte, daß er im Wohratal einen Schwarzstorch gesehen hätte, als er seinen Hund ausführte. Also bin ich bei strömendem Regen losgefahren und tatsächlich stand ein Schwarzstorch in einiger Entfernung auf einer Wiese. Eigentlich war er zu weit entfernt für gute Fotos, zumal bei dem schlechten Wetter. Aber allein die Beobachtung machte mir Freude und die Fotos wollte ich eigentlich nur zum dokumentieren machen. Da der Schwarzstorch sehr selten bei uns zu sehen ist, machte ich dann doch noch ein paar Fotos mehr. Es war auch sehr schön zu beobachten, wie der Vogel langsam über die Wiese ging und immer wieder Beute machte. Auch vier Graureiher, die an einem, durch den Regen entsandenem künstlichen See nach Nahrung suchten, störten den Storch nicht und er ging wie selbstverständlich an ihnen vorüber.Für mich war es wieder einmal eine tolle Beobachtung mit diesem seltenen Vogel. Als ich gegen Abend noch einmal dort vorbeifuhr, war er immer noch auf der Wiese, sodass ich mir vornahm, ihn morgen, bei hoffentlich besserem Wetter nochmal zu fotografieren.

Alte Obstbäume sind für das Überleben des Steinkauzes sehr wichtig

Nachdem ich gestern Abend eine weitere Nisthöhle mit Bewohner, in einem alten Apfelbaum entdeckt hatte, machte ich mich heute wieder, zu unterschiedlichen Tageszeiten, auf den Weg dorthin. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich der Bewohner der Höhle, als wenn er auf den Fototermin gewartet hätte. Also konnte ich gleich mit dem fotografieren loslegen. Allerdings hatte ich Gegenlicht und mußte blitzen. Aber das machte dem Steinkauz garnichts aus und ich konnte eine ganze Reihe schöner Fotos von ihm machen. Dann ließ ich ihn in Ruhe und bin ein paar Stunden später wieder hingefahren. Da hatte er im dunklen Blätterdach des Apfelbaumes gesessen, sodass ich ihn kaum entdecken konnte. Ausserdem waren immer wieder Blätter , die sich im Wind bewegten, im Weg. Aber manchmal konnte ich zwischen den Blättern "durchschiessen" und es gelangen mir doch noch einige Fotos und ich fuhr wieder weiter. Als ich gegen Abend wieder kam, saß der Kauz wunderbar für ein Foto, völlig frei in der Abendsonne. Er ließ sich absolut nicht von mir stören, was wohl auch daran liegt, dass der Baum an einem oft befahrenen Feldweg steht, der auch von vielen Fußgängern und Radfahrern genutzt wird. Ausserdem befindet sich unter dem Baum eine Ruhebank, die auch hin und wieder von Wanderern genutzt wird. Da läßt sich der Kauz von einem Fotografen erst recht nicht stören. Gelernt habe ich daraus, wie wichtig alte Obstbäume für den Bestand des Steinkauzes sind und man sollte sie , wenn irgendmöglich erhalten. Der Steinkauz wird es danken. Für mich war es eine tolle Beobachtung mit vielen schönen Fotos.